Lot

2229

Xenia Hausner: Rose (Rosemarie Fendel)

In Big Summer Auction

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Vienna
Xenia Hausner
Rose (Rosemarie Fendel)
1994
acrylic on board; framed
200 x 150 cm
monogrammed and dated on the upper right edge: X.h. 94
inscribed, monogrammed and dated on the reverse: Rose, X.H. 94
Galerie Thomas, Munich;
private property, Cologne
1996, Galerie Thomas, Munich, Xenia Hausner, 13 September - 23 November 1996
Britta Schmitz (ed.), Xenia Hausner. Liebesfragmente, exhibition catalogue, Kunsthalle Wien, Museum der bildenden Künste Leipzig, Cologne 1997, ill. no. 17, p. 163;
Galerie Thomas (ed.), Xenia Hausner. Menschenbilder, exhibition catalogue, Galerie Thomas Munich, Munich 1996, ill. w/o p.
Xenia Hausner
Rose (Rosemarie Fendel)
1994
Acryl auf Hartfaser; gerahmt
200 x 150 cm
Monogrammiert und datiert rechts mittig am Rand: X.H. 94
Rückseitig bezeichnet, monogrammiert und datiert: Rose, X.H. 94
Galerie Thomas, München;
Privatbesitz, Köln
1996, Galerie Thomas, München, Xenia Hausner, 13. September bis 23. November 1996
Britta Schmitz (Hg.), Xenia Hausner. Liebesfragmente, Ausstellungskatalog, Kunsthalle Wien, Museum der bildenden Künste Leipzig, Köln 1997, Abb. Nr. 17, S. 163;
Galerie Thomas (Hg.), Xenia Hausner. Menschenbilder, Ausstellungskatalog, Galerie Thomas München, München 1996, Abb. o. S.
"Ich war vollkommen glücklich mit dem Bühnenbild, bis ich das unbestimmte Gefühl bekam, dass ich nicht länger im Team arbeiten wollte. Im Theater gibt es tausend Dinge, die auf das Ergebnis Einfluss nehmen, es ist immer ein Kompromiss. Ich war an einem Punkt angelangt, an dem ich spürte, dass mich Kompromisse nicht mehr interessierten, ins Atelier zu gehen und genau das zu tun, was ich wollte, das war für mich Freiheit" (Xenia Hausner, in: Xenia Hausner. True Lies, Ausstellungskatalog, Albertina, Wien 2021, S. 61).

1994, als das Bildnis der Rosemarie Fendel entsteht, ist es gerade zwei Jahre her, dass Xenia Hausner beschlossen hat, sich ausschließlich der Malerei zu widmen. Davor hatte sie große Erfolge als Bühnenbildnerin in den renommiertesten Theater- und Opernhäusern weltweit und auch für Filmproduktionen gefeiert. Die Bekanntschaft mit der Dargestellten geht auf diese Zeit zurück. Fendel, 1927 in Koblenz geboren, war Theater- und Filmschauspielerin, hat sich aber auch als Regisseurin einen Namen gemacht. In zahlreichen Produktionen arbeiteten Hausner und Fendel Seite an Seite.

Xenia Hausner hat ihre Freundin Rose in herrschaftlicher Pose, auf einem Lederfauteuil sitzend, mit einem Schäferhund zwischen den Beinen dargestellt. Sie trägt einen roten Talar, wie ihn Richter oder Akademiker bei feierlichen Anlässen tragen. Dadurch versetzt sie die Sitzende in eine zeitlose Sphäre, hebt sie "aus einem bloß gegenwärtigen Kontext heraus" (Philipp Bloom, in: True Lies, S. 15). Der Hund steht für Mut, Treue und Loyalität – Eigenschaften, die sicherlich auch eine gute Freundschaft auszeichnen. Schon in der Renaissancezeit und auch in den folgenden Jahrhunderten ließen sich vor allem junge Adelige mit Hunden darstellen, deren offenkundige Eigenschaften vom Betrachter auch ihren Besitzern zugeschrieben wurden. Wir denken an Bildnisse von El Greco, Tizian, Peter Paul Rubens und die englischen Adeligenporträts des 17. und 18. Jahrhunderts, wie zum Beispiel eines Thomas Gainsborough. So nimmt Xenia Hausner hier wohl bewusst ikonografische wie auch kompositionelle Anleihen an der Bildnismalerei vorangegangener Jahrhunderte. Der wild gemusterte Bodenbelag bildet einen Kontrapunkt zu den weitgehend monochromen Farbflächen im Hintergrund – imaginierte Wände eines Raumes – und bringt "ein starkes materielles und expressives Eigengewicht in die Szenerie ein" (Katharina Sykora, in: True Lies, S. 134).

(Sophie Cieslar)
Xenia Hausner
Rose (Rosemarie Fendel)
1994
acrylic on board; framed
200 x 150 cm
monogrammed and dated on the upper right edge: X.h. 94
inscribed, monogrammed and dated on the reverse: Rose, X.H. 94
Galerie Thomas, Munich;
private property, Cologne
1996, Galerie Thomas, Munich, Xenia Hausner, 13 September - 23 November 1996
Britta Schmitz (ed.), Xenia Hausner. Liebesfragmente, exhibition catalogue, Kunsthalle Wien, Museum der bildenden Künste Leipzig, Cologne 1997, ill. no. 17, p. 163;
Galerie Thomas (ed.), Xenia Hausner. Menschenbilder, exhibition catalogue, Galerie Thomas Munich, Munich 1996, ill. w/o p.
Xenia Hausner
Rose (Rosemarie Fendel)
1994
Acryl auf Hartfaser; gerahmt
200 x 150 cm
Monogrammiert und datiert rechts mittig am Rand: X.H. 94
Rückseitig bezeichnet, monogrammiert und datiert: Rose, X.H. 94
Galerie Thomas, München;
Privatbesitz, Köln
1996, Galerie Thomas, München, Xenia Hausner, 13. September bis 23. November 1996
Britta Schmitz (Hg.), Xenia Hausner. Liebesfragmente, Ausstellungskatalog, Kunsthalle Wien, Museum der bildenden Künste Leipzig, Köln 1997, Abb. Nr. 17, S. 163;
Galerie Thomas (Hg.), Xenia Hausner. Menschenbilder, Ausstellungskatalog, Galerie Thomas München, München 1996, Abb. o. S.
"Ich war vollkommen glücklich mit dem Bühnenbild, bis ich das unbestimmte Gefühl bekam, dass ich nicht länger im Team arbeiten wollte. Im Theater gibt es tausend Dinge, die auf das Ergebnis Einfluss nehmen, es ist immer ein Kompromiss. Ich war an einem Punkt angelangt, an dem ich spürte, dass mich Kompromisse nicht mehr interessierten, ins Atelier zu gehen und genau das zu tun, was ich wollte, das war für mich Freiheit" (Xenia Hausner, in: Xenia Hausner. True Lies, Ausstellungskatalog, Albertina, Wien 2021, S. 61).

1994, als das Bildnis der Rosemarie Fendel entsteht, ist es gerade zwei Jahre her, dass Xenia Hausner beschlossen hat, sich ausschließlich der Malerei zu widmen. Davor hatte sie große Erfolge als Bühnenbildnerin in den renommiertesten Theater- und Opernhäusern weltweit und auch für Filmproduktionen gefeiert. Die Bekanntschaft mit der Dargestellten geht auf diese Zeit zurück. Fendel, 1927 in Koblenz geboren, war Theater- und Filmschauspielerin, hat sich aber auch als Regisseurin einen Namen gemacht. In zahlreichen Produktionen arbeiteten Hausner und Fendel Seite an Seite.

Xenia Hausner hat ihre Freundin Rose in herrschaftlicher Pose, auf einem Lederfauteuil sitzend, mit einem Schäferhund zwischen den Beinen dargestellt. Sie trägt einen roten Talar, wie ihn Richter oder Akademiker bei feierlichen Anlässen tragen. Dadurch versetzt sie die Sitzende in eine zeitlose Sphäre, hebt sie "aus einem bloß gegenwärtigen Kontext heraus" (Philipp Bloom, in: True Lies, S. 15). Der Hund steht für Mut, Treue und Loyalität – Eigenschaften, die sicherlich auch eine gute Freundschaft auszeichnen. Schon in der Renaissancezeit und auch in den folgenden Jahrhunderten ließen sich vor allem junge Adelige mit Hunden darstellen, deren offenkundige Eigenschaften vom Betrachter auch ihren Besitzern zugeschrieben wurden. Wir denken an Bildnisse von El Greco, Tizian, Peter Paul Rubens und die englischen Adeligenporträts des 17. und 18. Jahrhunderts, wie zum Beispiel eines Thomas Gainsborough. So nimmt Xenia Hausner hier wohl bewusst ikonografische wie auch kompositionelle Anleihen an der Bildnismalerei vorangegangener Jahrhunderte. Der wild gemusterte Bodenbelag bildet einen Kontrapunkt zu den weitgehend monochromen Farbflächen im Hintergrund – imaginierte Wände eines Raumes – und bringt "ein starkes materielles und expressives Eigengewicht in die Szenerie ein" (Katharina Sykora, in: True Lies, S. 134).

(Sophie Cieslar)

Big Summer Auction

Sale Date(s)
Lots: 1-151
Lots: 201-386
Lots: 1001-1349
Lots: 1401-1654
Lots: 2001-2147
Lots: 2201-2441
Venue Address
Freyung 4
Vienna
1010
Austria
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Important Information

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.
For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

Terms & Conditions

standard | 11-2019



Gebühren für Käufer

Käuferprovision
Bei Differenzbesteuerung bis € 500.000 28 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigenden Betrag 20 % vom Meistbot. Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Bei Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) bis € 500.000 24 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigenden Betrag 17 % vom Meistbot, zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten.

Werden die Kunstwerke ins Nicht-EU Ausland verbracht und Exportpapiere werden vorgelegt, ist der Kauf umsatzsteuerfrei.

Käuferprovision für Untergebote nach der Auktion (Nachverkauf)
Bei Geboten unter dem Mindestverkaufspreis (Limit) beträgt die Provision 30 % des Untergebots.

Folgerecht
bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.

Gekaufte, aber nicht abgeholte Kunstwerke
werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert.

Verzugszinsen *
12 % pro Jahr des Meistbotes (ab dem 9. Tag nach der Auktion).

Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist das Mittel aus unterem und oberem Schätzwert. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer mit der Zahlung und Abholung nicht im Verzug ist.

Sensalgebühr
1,2 % vom Meistbot*
Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr.


Auktionsbedingungen

Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu.

Geschäftsordnung
Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäftsordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar.

Schätzpreise
Im Katalog sind untere und obere Schätzwerte angegeben. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar.

Mindestverkaufspreis (Limit)
Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen.

Echtheitsgarantie
Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von drei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt.

Katalogangaben
Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr.

Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufgetragen hat.

Ausrufpreis und Zuschlag
Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen.

Kaufaufträge
Interessenten können auch schriftliche Kaufaufträge abgeben oder telefonisch mitbieten oder den Sensal mit dem Mitbieten beauftragen. Dafür muss dem Auktionshaus zeitgerecht das unterfertigte, dem Katalog beiliegende Kaufauftragsformular übersandt worden sein.

Telefonische Gebote
Das Auktionshaus wird unter der ihm bekanntgegebenen Nummer eine Verbindung herzustellen trachten. Für das Zustandekommen einer Verbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.

Online Bidding
Interessenten können an Auktionen auch über das Internet teilnehmen. Die Bestimmungen über die unmittelbare Teilnahme an Auktionsveranstaltungen gelten hierfür sinngemäß. Für das Zustandekommen einer Internetverbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.

Gerichtsstand, Rechtswahl
Die zwischen allen an der Auktion Beteiligten beste-henden Rechtsbeziehungen unterliegen österreichischem materiellem Recht. Als Gerichtsstand wird das für den 1. Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständige Gericht vereinbart

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