Lot

359

Tina Blau: Scene of the Prater (Spring)

In Big Christmas Auction

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Vienna
Tina Blau
Scene of the Prater (Spring)
c. 1880/81
oil on canvas
83 x 47.5 cm
signed on the lower right: T. blue
inscribed by the hand of the artist on the label on the reverse: T. Blau Wien / Prater Frühling Preis 8 ...;
on the stretcher on the reverse no. 107 (Kunstverein München)
1881 purchase for raffle of the Kunstverein München - raffled off to the Kunstverein Nuremberg;
private property, Nuremberg;
private property, Baden Würtemberg
1881 Berlin, Königliche Akademie der Künste, LV. exhibition, no. 72 (ill. p. 13)
1881/82 Munich, Kunstverein


Tina Blau, Handschriftliche Werkliste ausgestellter und verkaufter Gemälde, 1869-1916, no. 57;
Kunstverein München (ed.), Verzeichnis der für das Jahr 1881 angekauften Kunstwerke nebst dem Resultate des am 16. Februar 1882 stattgehabten Verlosung derselben, Munich 1882, no. 107;
Markus Fellinger/Claus Jesina, Tina Blau. Online Catalogue Raisonné, Österreichische Galerie Belvedere, Vienna 2022, cat-no. GE 358;
Tina Blau
Partie aus dem Prater (Frühling)
um 1880/81
Öl auf Leinwand
83 x 47,5 cm
Signiert rechts unten: T. Blau
Rückseitig auf Etikett handschriftlich bezeichnet: T. Blau Wien / Prater Frühling Preis 8 ...;
rückseitig am Keilrahmen Nr. 107 (Kunstverein München)
1881 Ankauf zur Verlosung des Münchner Kunstvereins - verlost an den Kunstverein Nürnberg;
Privatbesitz, Nürnberg;
Privatbesitz, Baden Würtemberg
1881 Berlin, Königliche Akademie der Künste, LV. Ausstellung, Nr. 72 (Abb. S. 13)
1881/82 München, Kunstverein


Tina Blau, Handschriftliche Werkliste ausgestellter und verkaufter Gemälde, 1869-1916, Nr. 57;
Kunstverein München (Hg.), Verzeichnis der für das Jahr 1881 angekauften Kunstwerke nebst dem Resultate der am 16. Februar 1882 stattgehabten Verlosung derselben, München 1882, Nr. 107;
Markus Fellinger/Claus Jesina, Tina Blau. Online-Werkverzeichnis, Österreichische Galerie Belvedere, Wien 2022, WV-Nr. GE 358;
Die 1845 als Tochter eines k.k. Militärarztes in Wien geborene Regina Leopoldine Blau, kurz Tina genannt, zählt zu den bekanntesten Wiener Malerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Entscheidend für die Entwicklung ihres künstlerischen Stils war vor allem die Auseinandersetzung mit Werken der "paysage intime" der Schule von Barbizon, die sie auf der Münchner Glaspalastausstellung von 1869 sah, sowie die Begegnung mit dem Landschaftsmaler Emil Jakob Schindler. Mit ihm unternahm sie mehrere Studienreisen, u.a. 1873 nach Szolnok in Ungarn und im Sommer 1875 nach Holland. Das ursprünglich gemeinsame Atelier im Wiener Prater nutzte die Künstlerin ab dem Jahr 1879 alleine. Tina Blau legte größten Wert darauf, nicht als eine Schülerin Schindlers gesehen zu werden, sondern als eigenständige Künstlerkollegin, die nicht nur im Austausch mit Schindler, sondern auch im regen Kontakt zu anderen erfolgreichen nationalen und internationalen Landschaftsmalern stand. So wusste sie auch ihre künstlerische Eigenständigkeit zu bewahren, denn mehr als Schindler setzte sie sich mit der französischen Malerei auseinander und legte im Gegensatz zu ihm das Augenmerk nicht auf die Stimmung, sondern auf die gesehene Wirklichkeit. Ihrer Zeit voraus, ging sie unbeirrt ihren Weg und war in einer von Männern geprägten Welt als Künstlerin überaus erfolgreich.

Wie sehr ihre Werke bereits zu Lebzeiten geschätzt wurden, zeigt auch der Ankauf eines Ihrer Hauptwerke für die Kaiserliche Gemäldegalerie im Jahr 1899. Das großformatige Gemälde "Frühling im Prater" (267 x 340 cm), welches 1882 entstanden ist, befindet sich auch heute noch in der Österreichischen Galerie Belvedere (Inv.-Nr. 2233). Der Wiener Prater zählte zu Blaus Lieblingsmotiven und sie hat Ansichten aus diesem stadtnahen Naturgebiet mit seinen Aulandschaften, alten Bäumen, Wiesen und Wegen, völlig menschenleer oder auch mit Spaziergehern, viele Male festgehalten. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema begann bereits im Jahr 1867, wo erste Studien im Prater entstanden. Als die Künstlerin jedoch im Jahr 1877 gemeinsam mit Emil Jakob Schindler ein Atelier im Prater bezog, entstanden in der Folge erstmals größere Pratergemälde. Als genaue Beobachterin konnte sie hier die Wirkung des Lichts studieren und verstand es dieses mit beeindruckender Intensität und Ausdrucksstärke festzuhalten. So auch in vorliegender Arbeit, wo sie neben einem starken Natureindruck vor allem auch die besondere Atmosphäre eines strahlenden Frühlingstages zu schildern verstand. (MS)

Tina Blau
Scene of the Prater (Spring)
c. 1880/81
oil on canvas
83 x 47.5 cm
signed on the lower right: T. blue
inscribed by the hand of the artist on the label on the reverse: T. Blau Wien / Prater Frühling Preis 8 ...;
on the stretcher on the reverse no. 107 (Kunstverein München)
1881 purchase for raffle of the Kunstverein München - raffled off to the Kunstverein Nuremberg;
private property, Nuremberg;
private property, Baden Würtemberg
1881 Berlin, Königliche Akademie der Künste, LV. exhibition, no. 72 (ill. p. 13)
1881/82 Munich, Kunstverein


Tina Blau, Handschriftliche Werkliste ausgestellter und verkaufter Gemälde, 1869-1916, no. 57;
Kunstverein München (ed.), Verzeichnis der für das Jahr 1881 angekauften Kunstwerke nebst dem Resultate des am 16. Februar 1882 stattgehabten Verlosung derselben, Munich 1882, no. 107;
Markus Fellinger/Claus Jesina, Tina Blau. Online Catalogue Raisonné, Österreichische Galerie Belvedere, Vienna 2022, cat-no. GE 358;
Tina Blau
Partie aus dem Prater (Frühling)
um 1880/81
Öl auf Leinwand
83 x 47,5 cm
Signiert rechts unten: T. Blau
Rückseitig auf Etikett handschriftlich bezeichnet: T. Blau Wien / Prater Frühling Preis 8 ...;
rückseitig am Keilrahmen Nr. 107 (Kunstverein München)
1881 Ankauf zur Verlosung des Münchner Kunstvereins - verlost an den Kunstverein Nürnberg;
Privatbesitz, Nürnberg;
Privatbesitz, Baden Würtemberg
1881 Berlin, Königliche Akademie der Künste, LV. Ausstellung, Nr. 72 (Abb. S. 13)
1881/82 München, Kunstverein


Tina Blau, Handschriftliche Werkliste ausgestellter und verkaufter Gemälde, 1869-1916, Nr. 57;
Kunstverein München (Hg.), Verzeichnis der für das Jahr 1881 angekauften Kunstwerke nebst dem Resultate der am 16. Februar 1882 stattgehabten Verlosung derselben, München 1882, Nr. 107;
Markus Fellinger/Claus Jesina, Tina Blau. Online-Werkverzeichnis, Österreichische Galerie Belvedere, Wien 2022, WV-Nr. GE 358;
Die 1845 als Tochter eines k.k. Militärarztes in Wien geborene Regina Leopoldine Blau, kurz Tina genannt, zählt zu den bekanntesten Wiener Malerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Entscheidend für die Entwicklung ihres künstlerischen Stils war vor allem die Auseinandersetzung mit Werken der "paysage intime" der Schule von Barbizon, die sie auf der Münchner Glaspalastausstellung von 1869 sah, sowie die Begegnung mit dem Landschaftsmaler Emil Jakob Schindler. Mit ihm unternahm sie mehrere Studienreisen, u.a. 1873 nach Szolnok in Ungarn und im Sommer 1875 nach Holland. Das ursprünglich gemeinsame Atelier im Wiener Prater nutzte die Künstlerin ab dem Jahr 1879 alleine. Tina Blau legte größten Wert darauf, nicht als eine Schülerin Schindlers gesehen zu werden, sondern als eigenständige Künstlerkollegin, die nicht nur im Austausch mit Schindler, sondern auch im regen Kontakt zu anderen erfolgreichen nationalen und internationalen Landschaftsmalern stand. So wusste sie auch ihre künstlerische Eigenständigkeit zu bewahren, denn mehr als Schindler setzte sie sich mit der französischen Malerei auseinander und legte im Gegensatz zu ihm das Augenmerk nicht auf die Stimmung, sondern auf die gesehene Wirklichkeit. Ihrer Zeit voraus, ging sie unbeirrt ihren Weg und war in einer von Männern geprägten Welt als Künstlerin überaus erfolgreich.

Wie sehr ihre Werke bereits zu Lebzeiten geschätzt wurden, zeigt auch der Ankauf eines Ihrer Hauptwerke für die Kaiserliche Gemäldegalerie im Jahr 1899. Das großformatige Gemälde "Frühling im Prater" (267 x 340 cm), welches 1882 entstanden ist, befindet sich auch heute noch in der Österreichischen Galerie Belvedere (Inv.-Nr. 2233). Der Wiener Prater zählte zu Blaus Lieblingsmotiven und sie hat Ansichten aus diesem stadtnahen Naturgebiet mit seinen Aulandschaften, alten Bäumen, Wiesen und Wegen, völlig menschenleer oder auch mit Spaziergehern, viele Male festgehalten. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema begann bereits im Jahr 1867, wo erste Studien im Prater entstanden. Als die Künstlerin jedoch im Jahr 1877 gemeinsam mit Emil Jakob Schindler ein Atelier im Prater bezog, entstanden in der Folge erstmals größere Pratergemälde. Als genaue Beobachterin konnte sie hier die Wirkung des Lichts studieren und verstand es dieses mit beeindruckender Intensität und Ausdrucksstärke festzuhalten. So auch in vorliegender Arbeit, wo sie neben einem starken Natureindruck vor allem auch die besondere Atmosphäre eines strahlenden Frühlingstages zu schildern verstand. (MS)

Big Christmas Auction

Sale Date(s)
Lots: 1-169
Lots: 201-378
Lots: 1001-1283
Lots: 1301-1511
Lots: 2001-2163
Lots: 2201-2501

General delivery information available from the auctioneer

If you do not wish to collect your pieces from us yourself, we will arrange delivery for you. Our specialist business partners are professionals in packing, insurance and delivery and will provide these services at advantageous rates. The after-sales service usually proceeds as follows:If you would like, after the auction our logistics department will give you a quotation for transport and insurance.
If you would like to take advantage of this delivery option, contact the logistics department, after you have paid the purchase price, T +43 1 5324200-18 or r.mayr@imkinsky.com
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The price for transport and insurance is arranged directly with the shipping company.
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Important Information

In this auction we offer a selection of high class art works from all our departments: Old Master Paintings, 19th Century Paintings, Antiques, Art Nouveau & Design, Modern Art and Contemporary Art.

 

 

Terms & Conditions

Conditions of Auction

Extract from the rules of procedure

The wording of the complete rules of procedure can be viewed on our homepage www.imkinsky.com. By request we will also send the rules of procedure to you.

• Rules of Business: Auctions are conducted according to the conditions of sale as set down by Auktionshaus im Kinsky GmbH. The rules of business are available for viewing at the Auction House, and can be requested by post or email (office@imkinsky.com), they can also be called up on the internet under www.imkinsky.com. 

• Estimates: In the catalogues the lower and upper estimated values are indicated and represent the approximate bid expectations of the responsible experts. 

• Reserves (Limits): Sellers quite often appoint the auction house, not to sell their objects beneath certain price. These prices (= reserve/limit) usually match the lower estimate, but in special situations can also surpass them.

• Guarantee of Authenticity: The valuation, as well as technical classification and description of the art objects is carried out by the specialists of Auktionshaus im Kinsky. Auktionshaus im Kinsky guarantees the purchaser the authenticity for three years – i.e. that the authorship of the art object is as set out in the catalogue. 

• Catalogue Descriptions: Catalogue information concerning techniques, signatures, materials, condition, provenance, period of origin or manufacture­ etc. are based on the current knowledge determined by the experts. Auktionshaus im Kinsky cannot be held responsible for the verification of these descriptions. 

• Insurance: All the art objects are insured. The insurance value is the purchase price. The responsibility of the Auction House lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if there is an order from the purchaser to do so. 

• Starting price & Hammer price: The starting price is determined by the auctioneer. The bidding rises in approximate increments of 10 % from the starting price, or from the last bid. The highest bidder acknowledged by the auctioneer will be the purchaser as long as it has reached the minimum price (reserve). 

• Buyer’s Premium: For art objects which require ‘difference’ taxation the purchase price consists of the hammer price plus the sales commission of 28 %.  For art objects which require ‘normal’ taxation (marked with ▲), the price consists of the hammer price plus commission of 24 %, plus VAT (13 % for paintings, 20 % for antiques). For hammer price in excess of € 300,000 we will charge a commission of 20 % (margin taxation) or 17 % (normal taxation).

• Droit de suite: Objects marked with an asterisk* in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4 % of the first € 50,000, 3 % of the next € 150,000, 1 % of the next € 150,000, 0.5 % of the next € 150,000 and 0.25 % of the remaining amount (i.e. over € 500,000), but not exceeding a total sum of € 12,500. Droit de suite does not apply to ­highest bids below € 2,500. 

• Absentee bids: Clients can also submit written absentee bids or bid themselves over the phone, or give an order to the broker. To do so Auktionshaus im Kinsky must have received signed order forms, (available in the catalogues), in due time. 

• Telephone bids: We will do our best to establish a telephone link, but we cannot warrant for such a telephone connection.

• Online Bidding: Interested parties can participate in the auction also via the Internet. The regulations of Auktionshaus im Kinsky shall be applicable. Auktionshaus im Kinsky assumes no liability for any breakdown or loss of the Internet connection. 

• Governing Law and jurisdiction: The site for the dealings between Auktionshaus im Kinsky and the purchaser is the address of Auktionshaus im Kinsky. All legal dealings or conflicts between persons involved in the auctions are governed by Austrian Law, place of jurisdiction shall be the Courts for the First District of Vienna.

 

 

Auktionsbedingungen

Auszug aus der Geschäftsordnung

Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu.

•Geschäftsordnung: Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäftsordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar. 

•Schätzpreise: Im Katalog sind untere und obere Schätzwerte angegeben. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar. 

•Mindestverkaufspreise (Limits): Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, die ihnen gehörenden Kunstwerke nicht unter bestimmten (Mindest-)Verkaufspreisen zuzuschlagen. Diese Preise (= „Limits“) entsprechen meist den in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwerten, sie können aber fallweise auch darüber liegen.

•Echtheitsgarantie: Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses-. Das Auktionshaus steht innerhalb von drei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt. 

•Katalogangaben: Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben gegenüber keine Gewähr. 

•Versicherung: Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufgetragen hat. 

•Ausrufpreis und Zuschlag: Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot aus-gehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen. 

•Kaufpreis: Bei Kunstobjekten, die der Differenzbesteuerung unterliegen, besteht der Kaufpreis aus dem Meistbot zuzüglich der Käuferprovision von 28 %. Bei Kunstobjekten, die der Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) unterliegen, besteht der Kaufpreis aus dem Meistbot zuzüglich der Käuferprovision von 24 % und zuzüglich der Umsatzsteuer (13 % bei Bildern, 20 % bei Antiquitäten). Bei € 300.000 übersteigenden Meistboten wird eine Käuferprovision von 20 % (Differenzbesteuerung) bzw. 17 % (Normalbesteuerung) verrechnet.

•Folgerecht: Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000, 0,5 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen ­weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe. 

•Kaufaufträge: Interessenten können auch schriftliche Kaufaufträge abgeben oder telefonisch mitbieten oder den Sensal mit dem Mitbieten beauftragen. Dafür muss dem Auktionshaus zeitgerecht das unterfertigte, dem Katalog bei-liegende Kaufauftragsformular übersandt worden sein. 

•Telefonische Gebote: Das Auktionshaus wird unter der ihm bekanntgegebenen Nummer eine Verbindung herzustellen trachten. Für das Zustandekommen einer Verbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.

•Online Bidding: Interessenten können an Auktionen auch über das Internet teilnehmen. Die Bestimmungen über die unmittelbare Teilnahme an Auktionsveranstaltungen gelten hierfür sinngemäß. Für das Zustandekommen einer Internetverbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung. 

• Gerichtsstand, Rechtswahl: Die zwischen allen an der Auktion Beteiligten bestehenden Rechtsbeziehungen unterliegen österreichischem materiellem Recht. Als Gerichtsstand wird das für den 1. Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständige Gericht vereinbart.

 

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